Schlag-Patterns

Neben den in der letzten Ausgabe vorgestellten 'Finger-Picking' gibt es auch das 'Schlagen'.




Dabei bedeutet 'Schlaggitarre' nicht, dass man einem der Mitmusiker die Gitarre über die Rübe schlägt! Vielmehr schlägt man die Saiten, und zwar mit den Fingern oder mit einem sog. 'Plektrum' (= Plastikplättchen). Dabei empfiehlt es sich, Nylon- bzw. Darmsaiten mit den Fingern (oder einem dünnen Plektrum) zu schlagen, dann gehen die Saiten nicht kaputt, und Stahlsaiten mit einem Plektrum zu bearbeiten, dann gehen die Finger nicht kaputt!

Jede/r Gitarrist/in sollte ein paar Standard-Patterns beherrschen, um einerseits 3/4- und 4/4-Takt usw. begleiten zu können und um andererseits ein möglichst abwechslungsreiches Repertoire zu haben.

Zuerst machen wir eine Übung, um ein Gefühl für die Bewegung der Schlaghand zu entwickeln. Schlagt nicht zu zaghaft, aber dass ihr euch eure Finger nicht an den Saiten aufhobelt! Bei den Übungen sind die Bewegungen der Schlaghand über den Zählzeiten (1&2& ...) und der dazugehörige Rhythmus angegeben.

Autor und Erscheinungsinformationen

Rupert Veith
Erschienen im MeV-Magazin 4/1997 auf Seite 18.

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