Warum ist MeV wichtig?

Titelthema

Susi Kocbek,
1. Vorsitzende, gibt Antworten:

Vereine leben von ihren Mitgliedern. Sie bilden sich, weil ein paar Leute gemeinsam der Ansicht sind: „Wir wollen etwas voran bringen, das unseren Interessen entspricht und das so spannend und wichtig ist, dass sich noch mehr Leute begeistern lassen und unserem Verein beitreten.“

Mittlerweile ist es so, dass Vereine, wenn sie wachsen und gedeihen sollen, viel stärker als früher im Wettbewerb mit allen möglichen anderen Anbietern von sinnvollen Beschäftigungen stehen. Der Konsument – im speziellen Falle das Vereinsmitglied oder Interessenten an einer Mitgliedschaft – handelt wie er es gewohnt ist und wählt sorgfältig und kritisch aus, wofür er seine Zeit aufwendet.
und CDs, beleuchtet die Entwicklung des Neuen Geistlichen Lieds und vieles mehr.
Mitglieder bekommen das Heft kostenlos ins Haus geschickt.
Ähnliche Inhalte sind auch auf der Homepage www.musica-e-vita.de zu finden. Sie geht aber mit ihrem aktuellen Terminkalender, mit der Kontaktbörse, einem Forum und vielen weiteren Angeboten noch deutlich darüber hinaus.

Bilden


Musica e Vita bietet eine Vielzahl verschiedener Workshops an.
Da gibt es zum einen das große Total-Wochenende, immer Mitte September am ersten Wochenende nach den bayrischen Sommerferien, mit unterschiedlichen Angeboten von Chor, über Gitarre und Percussion bis hin zu Soloinstrumente.
Im März gibt es den „Gitarren-Crash-Kurs“ im Kloster Ensdorf/Oberpfalz.

Dezentral veranstaltet der Verein Vor-Ort-Workshops für Mitgliedsgruppen, in denen mit der einzelnen Gruppe alleine gearbeitet wird – von begleiteter Probe oder begleitetem Auftritt über das Feilen an Liedern bis hin zum Einstudieren neuer Werke.
Großen Zuspruch erfahren die „Musica e Vita Liedertankstellen“. Zusammen mit Pfarreien, Jugendstellen oder anderen Partnern organisiert kommt eine kleine MeV-Band als Tankwarte vorbei und „befüllen“ die Besucher vor Ort mit einer Auswahl vieler Lieder von unterschiedlichen Komponisten.

Seit dem Jubiläumsjahr 2004 bietet der Verein dezentrale Workshops an, bei denen ein oder mehrere Komponisten ihre eigenen Werke den Teilnehmern vorstellen und gemeinsam einstudieren.

Verbinden


Von hier ist der Sprung nicht weit zum nächsten Anliegen von MeV: dem Schaffen von Plattformen.

Plattformen für (junge) Komponisten, eigene Werke bekannter zu machen oder auch Hintergründe der die Entstehung eines Werks zu vermitteln.

Plattformen auf denen man sich zu einem Thema inhaltlich auseinander setzen kann, stellen das Magazin und die Homepage mit dem Forum.
Jeder ist aufgerufen, sich zu beteiligen!

Verbindungen schaffen möchte der Verein auch bundesweit zu anderen Aktiven rund um das Neue Geistliche Lied: Zum Referat für musisch-kulturelle Bildung bei der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz, zu den entsprechenden Stellen von Bistümern, zu anderen Vereinen und so weiter.

Wichtig ist auch die Verbindung zu Verantwortlichen der Kirchenmusik, die sich nicht zuerst das Neue Geistliche Lied auf die Fahnen geschrieben haben und allgemein zu den Gliederungen der Kirche in Deutschland. Hier ist nach wie vor oft Lobbyarbeit nötig, damit das NGL den Stellenwert bekommt, den es verdient. So weit der Verein es leisten kann, möchte er über die Medien auch die allgemeine Öffentlichkeit ansprechen.

Beraten


Durch seine Mitglieder, unter denen sich ein ganze Reihe „alter Hasen“ der NGL-Szene befinden, steht im Verein zu allen Themen rund um das Neue Geistliche Lied ein breites Know-How zur Verfügung, das die Mitglieder über den Vorstand und die regionalen Kontaktstellen abrufen können.

Autor und Erscheinungsinformationen

Susanne Kocbek
Erschienen im MeV-Magazin 01/2006 auf Seite 4.

Sofern nicht anders vermerkt: © Musica e Vita e.V.
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