Magazinarchiv: 2004

Vorwort

Ich wollte es erst gar nicht glauben, aber das Archiv lügt nicht.
Es sind in diesem Jahr wirklich 10 Jahre Musica e Vita Deutschland. Was das Archiv nicht wiedergibt, sind die Kleinigkeiten, sind die vielen Begegnungen, die in den vergangenen Jahren Menschen zusammengeführt haben, die scheinbar nichts miteinander zu tun hatten.
Es entstanden viele Freundschaften, Zweckbündnisse, ein Verein mit engagierten Mitgliedern, die in ihrer Freizeit nicht um der Kunst willen viele Stunden opferten, sondern die für die Sache des Neuen Geistlichen Liedes Lobbyarbeit betrieben.

In mancher Weinlaune haben wir bei Workshop-Wochenenden diese Szene mit verschiedenen Liedtiteln beschrieben, karikiert, durch Umtextungen verfremdet. Wir haben viele Lieder gefunden, die als NGL mit dem Leben zu tun haben.

Genau das ist es auch, was Musica e Vita will und im Namen trägt,’Musik und Leben‘ im christlichen Geist als Einheit zu verstehen. ‚Ein lebendiger, suchender Glaube schafft neue Lieder. Es profiliert sich ein Wesenszug des Neuen Geistlichen Lieds: Es ist vielfach das Lied zugunsten einer sich erneuernden Kirche, ihres weltnah geistlichen Lebens bzw. ihrer Liturgie.‘ schreibt Peter Hahnen in seinem Artikel als Resumeé. Besser kann man es nicht sagen, nur singen …