Magazinarchiv: 2006

Die Botschaft kam an: Liedertankstelle Zach in Bogen

MeV vor Ort


So stand es in der Zeitung, so positiv kommt die Arbeit von MeV rüber.

Das Pfarrheim von St. Florian war voll junger Menschen, die erleben wollten, was es denn mit einer „Liedertankstelle“ auf sich hätte. Anwesend waren Leiter und Mitglieder von Chören aus Bogen und dem ganzen Landkreis, alle mit großem Interesse an moderner Kirchemusik. Als „Tankwart“ war Jürgen Zach vom Verein „Musica e vita“ genau der richtige Interpret, der als
temperamentvoller Musikant und Sänger, begleitet von seinen zwei Musikerkollegen, die Teilnehmer mit einem Liedgut begeisterte, das sich in Text und Melodie von den herkömmlichen Kirchenliedern sehr unterscheidet.

„ALS LEBENDIGE BAUSTEINE
für unsere Kirchen sollen diese Lieder dem Glauben aufhelfen“, sagte Zach, nachdem als Hausherr Stadtpfarrer Josef Ofenbeck Willkommensworte gesprochen hatte.
Lieder wären schon immer eine lebendige Sprache des Glaubens gewesen, so Zach. Der Workshop hier im Pfarrheim solle dazu veranlassen, Lieder, die mit den Anliegen unserer Zeit zu tun haben, in Gottesdiensten oder überhaupt zu gegeben Anlässen einzusetzen. „Dass das Interesse daran überaus beträchtlich ist, beweist der bis auf den letzten Platz gefüllte Saal“.

UND LOS GING ES:
Zach (Gitarre); Jochen Achhammer (Gitarre) und Katharina Nuber (Bass) setzten erste flotte Impulse mit ihren Instrumenten.
Doch ehe es ans Singen ging, mussten alle unter der auffordernden Anleitung von Zach Atem-, Dehn- und Streckübungen zum Aufwärmen machen. Darauf dann das Einsingen in die Texte und Melodien der ausgeteilten Liedblätter, alles Anstöße enthaltend zum Überdenken persönlicher oder allgemein religiöser Situationen, wenn es beispielsweise heißt: „Der, der meine Hoffnung ist, mein Atem, meine Stimme“ oder „Der Geist des Herrn verhelfe uns, dass wir das Elende lindern“. Gemeinsames Fazit von Teilnehmern und Tankwart nach zwei Stunden voller Schwung und froher Laune: „Die Botschaft, der Jugend und genauso den Erwachsenen von heute angemessene musikalische Ausdruckformen zu bieten, kam an“.

Organisiert wurde dieser Abend von der Leiterin des pfarrlichen Chores Regenbogen, Doris Moder.

Aus der Bogener Zeitung vom 4.4.06 (leicht gekürzt)


Erscheinungs-Informationen

Magazin-Ausgabe: Der Papst unter Polyphonen auf Seite 16

Sofern nicht anders vermerkt: © Musica e Vita e.V.