Liederraffinerie Wies

MeV vor Ort

Wo andere Kirche anstrengend empfinden, trägt die Liederraffinerie in der Wies zur Entspannung bei.
Bernhard Lämmle von der Kontaktstelle Württemberg berichtet.

Eine gute alte Tradition ist die Liederraffinerie in der Wies, die vom Bischöflichen Jugendamt in Augsburg und Musica e vita getragen und in die Hände der Mitglieder von Entzücklika gelegt wurde.

Der Workshop begann gleich mit einem Knaller: die Vorstellrunde wurde mit einem Wunschkonzert kombiniert. Die Teilnehmer verrätselten ihre Lieblingstitel wie: „da nützt nicht mal Esperanto“ für „Wenn ich alle Sprachen dieser Welt sprechen könnte“.

Zu den Höhepunkten, die mit Simone Jakob (Chorleitung), Maria Sailer (Einzelstimmbildung) und Alexander Bayer (Moderation) gehörte der abschließende Gottesdienst in der Wies, wo die Litanei der Zeit von Markus Grohmann und „Danken, dir danken“ von Kathi Stimmer-Salzeder am schönsten in der Wies widerhallten.

Beeindruckend aber waren auch die kundige Kurzführung von Alexander, dem kein Detail der Wies zu entgehen scheint und der auch noch stets ein passendes Lied zu den Bildern weiß. Die Abendgesänge in der Wies erzeugten – trotz lautem und heftigen Kuhgeläute – eine wunderbare friedvolle Stimmung.

Autor und Erscheinungsinformationen

Bernhard Lämmle
Erschienen im MeV-Magazin 02/2006 auf Seite 15.

Sofern nicht anders vermerkt: © Musica e Vita e.V.
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