Magazinarchiv: 1997

Zeit, um in sich zu horchen

Neunaigen, aus 'Der neue Tag', Ausgabe 19.12.1996

Interpreten glänzten beim traditionellen Adventssingen in Neunaigen

Neunaigen (krs), Am dritten Adventssonntag fand in der St,-Vitus-Kirche in Neunaigen zum sechsten Mal das Adventssingen statt. In der sehr gut besuchten Expositurkirche konnten sich die Zuhörer von den Neunaignener Interpreten in weihnachtliche Stimmung versetzen lassen. Pfarrer Felix Maler begrüßte als Hausherr im Namen des Pfarrgemeinderates und der Kircrienverwaltung alle Gekommenen. Sein besonderer Dank galt der Organisatorin Gabi Kastner.

Gerade die stade und ruhige Zeit im Advent ist oft Hohn und Phrase, so Maler, ‚Dennoch sollten wir diese Stunde nutzen, als eine Stunde der Ruhe und Stille, in der wir nicht aktiv sein müssen, wo wir einfach so dasitzen können, Lassen wir uns einstimmen auf Weihnachten, wo Gott einer von uns wird aus Fleisch und Blut, und das weil es uns unendlich gern hat.‘

Von Kindern im Alter von neun bis elf Jahren vorgetragen, durchzog das Adventssingen als roter Faden die Geschichte von der Schnecke ‚Sophie‘, die auf ihrem Weg nach Bethlehem einen Wolf, einen Esel, einen Lahmen und einen Hirten traf,

Als Sänger und Instrumentalisten beteiligten sich am Singen in der St.-Vitus-Kircheder Neunaigener Singkreis unter Leitung von Bernhard Kleierl, eine Flöten- und Gitarrengruppe, die drei Gartiermusikanten, ebenso Stephan Krös mit Orgelstücken, sowie Michael Honig als auch Monika Riebold am Keyboard. Pfarrer Maler sagte abschließend allen ein Vergelt’s Gott und war voll des Lobes für die Organisatorin Gabi Kastner. Für das Adventssingen wurde kein Eintritt verlangt. Eine Spende wird für einen Kinderspielplatz in Neunaigen verwendet, der hoffentlich bald entstehen wird.


Erscheinungs-Informationen

Magazin-Ausgabe: das andere Adventssingen auf Seite 5

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