MISSA LAETA (Neuerscheinungen)

antwortenvon Klaus Brantl für Markus Grohmann und Hermann Schulze-Berndt am Mittwoch 07.09.2011 16:47

Die Missa Laeta - ''Eine frohe Messe'' - beinhaltet neben den üblichen Teilen Kyrie, Gloria, Credo, Sanctus, Agnus Dei (Ordinarium) auch die wechselnden Rubriken eines Gottesdienstes (Proprium) wie Eröffnung, Antwortgesang, Halleluja, Bereitung der Gaben, Friedensgruß, Danksagung und Schlussgesang.

Somit bietet die Missa Laeta im Gesamten oder in der Auswahl einzelner Titel vielseitige Möglichkeiten der Gottesdienstgestaltung - ob in der katholischen Messfeier, im evangeli­schen Gottesdienst, bei ökumenischen Gottesdienstfeiern, Bibel- und Kirchentagen oder Kon­zerten. Ferner eignet sie sich besonders, verschiedene Chorgruppierungen einer Gemeinde zur gemeinsamen musikalischen Gestaltung zusammenzuführen.

Die Missa Laeta entstand im Spannungsfeld zwischen Neuem Geistlichen Lied (NGL), mehrstimmiger neuer geistlicher Popularmusik und lateinischer traditioneller Chormusik, in welchem sich beide Autoren beruflich bewegen. Daraus entstand die Idee, die Texte überwie­gend zweisprachig zu gestalten. Die teils traditionellen und teils neu gedichteten lateinischen Textpassagen in den einzelnen Chorstücken erklingen immer auch in deutscher Sprache.

Durch die Art der Vertonung - Wechsel zwischen Vorsänger bzw. Schola und Chor - ergeben die deutschen Textformulierungen und das lateinische Gegenüber ein lebendiges und ins­gesamt homogenes Werk, das Sängerinnen und Sängern leicht von den Lippen geht.

Die Missa Laeta kann komplett mit einer reinen Klavier- oder Orgelbegleitung (manualiter) aufgeführt werden. Die gesetzte Klavier-Begleitung ist vom Schwierigkeitsgrad bewusst ein­fach gehalten. Je nachdem kann die Begleitung auf dieser Basis auch individuell ausgebaut werden.

Bei einer Aufführung plus Blechbläserquartett (2 Trompeten, 2 Posaunen) und Pauken, even­tuell Röhrenglocken im ''Halleluja'' und Tam-Tam im ''Agnus Dei'' wird der Missa Laeta zusätzlich ein festlicher, vielleicht auch etwas klassischer Glanz verliehen.

Im Notensatz finden sich keine dynamische Eintragungen oder Tempi-Angaben. Die musika­lische Ausgestaltung liegt in den Händen der Chorleiterinnen und wird sich im Laufe der Proben ergeben - nicht zuletzt aus dem Selbstverständnis der einzelnen liturgischen Rubriken heraus.

Wir wünschen allen, die diese Musik aufführen, viel Freude!

Neuhausen-Stuttgart im September 2011
Markus Grohmann
Hermann Schulze-Berndt



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