Kantate zum 1. Weihnachtsfeiertag „Und dann warst du da“ (Neuerscheinungen)

antwortenvon Dehm Verlag (via mac) am Sonntag 03.08.2014 17:07

Die Kantate zum 1. Weihnachtsfeiertag „Und dann warst du da“ ist mit einem Gesangssolisten, Chor, Oboe, Violine, Cello und Klavier nahezu kammermusikalisch besetzt und daher mit einem recht geringen Aufwand spielbar.
Text: Eugen Eckert, Musik: Horst Christill, 2014, 36 Seiten, 21 cm x 29,7 cm, geheftet
Wer glaubt, dass Christill nun ein knapp 20-minütiges ein klangliches Hirten-Idyll ausbreitet, wird aus dem Staunen nicht herauskommen. Anklänge an Popmusik oder auch Blues sind ebenso zu erkennen, wie versteckte Zitate aus traditionellen Weihnachtsliedern, wie „Tochter Zion“, „Engel auf den Feldern singen“ oder auch „Josef, lieber Josef mein“. Die musikalische wie textliche Keimzelle der Kantate liegt in dem Weihnachtslied „Und dann warst du da“, das ebenfalls aus der Feder von Christill und Eckert stammt und bereits 2003 in dem Liederbuch „Lass dein Licht leuchten“ zur Veröffentlichung kam. Die elf Sätze der Kantate weisen verschiedene Bezüge zur Musik dieses Liedes auf, das in den Abschnitten 7 und 10 als Ganzes erklingt. Inhaltlich basiert die Kantate auf dem Bericht von den Hirten auf dem Felde (Lk 2,15-20) und setzt nach dem Erscheinen der himmlischen Heerscharen ein. Im Zentrum steht der Lobpreis der Hirten über die große Freude der Menschwerdung Christi, die ihnen verkündet wurde.
Der Schwierigkeitsgrad der Chorpartie erweist sich als erfreulich niedrig, weshalb das Stück auch für Laienchöre keine allzu große Hürde darstellen sollte. Für geschulte Instrumentalisten ist die Kantate gut spielbar. Das Stück besitzt großen musikalischen Reiz, der von allen Beteiligten auch ausgelebt werden kann. Es ist ein gelungenes Beispiel für eine praxisnah, liturgische Musik.
Die Partitur der Kantate kostet 19,95 €, die Orchesterausgabe 34,95 €
http://www.neuesgeistlicheslied.de/Kantate.asp


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