Ein Fest – das 30. NGL-Total-Wochenende im Kloster Ensdorf

12. März 2026

Es war wie immer: Das Konzert am Freitag zum Aufwärmen, der intensive Workshoptag am Samstag mit einem bunten Abschluss und der feierliche Musik-Gottesdienst, um alles abzurunden.

Und doch anders. Sozusagen ein volles Haus mit 56 Teilnehmenden, was eine großartige Fortführung des positiven Trends der letzten NGL-Totals ist.

Jürgen Zach hat mit seiner Band, bestehend aus Alf Grauvogl, Franz Prechtl, Cyrus Saleki, Christian Schmid und Bernhard Müllers, mit einer breiten Palette aus NGL- und Liedermacher-Quellen den Freitagabend gefüllt. Gespickt mit Infos über den Verein und die Intention dieser Art Musik. Persönliche Erfahrungen und gute Musik – eine klasse Kombi.

Kathi Stimmer-Salzeder hat den Samstagvormittag mit ihren, z.T. brandneuen, Songs gefüllt, die auch Grundlage für den Gottesdienst waren. Die Teilnehmenden haben dies intensiv aufgesaugt.

Nach der Mittagspause übernahm Jürgen unterstützt von Franz Prechtl das Zepter und packte den Teilnehmenden einige bekannte und unbekannte NGL-Klassiker obendrauf.

Den Tag über konnte ein Teil an seiner Stimme bei unseren beiden Einzelstimmbildnerinnen Monika Schmitz und Cornelia Schmid arbeiten.

Am Sonntag nach dem Einsingen, wie am Samstag mit Monika, gab es noch eine kurze Probeneinheit und dann feierte Diözesanjugendseelsorger Matthias Strätz mit uns einen klangvollen Abschlussgottesdienst.

Ein ganz großes Dankeschön an unsere ReferentInnen Kathi, Jürgen, Monika und Cornelia für eine rundum geniale Betreuung. Danke auch dem Kloster für das gute Essen und die Umsorgung bei Vorbereitung und Durchführung.

Und natürlich Danke an alle, die dabei waren und mit ihren Stimmen und Instrumenten dieses Wochenende wirklich zum Klingen gebracht haben.

Dreißig Mal waren wir jetzt in Ensdorf mit diesem Wochenende. Viele schöne Erinnerungen und unglaublich viele schöne Begegnungen.
Ein paar Bilder haben wir in unserer Galerie zusammengestellt.

Wir sehen uns zur Nummer 31 vom 19.02. bis 21.02.2027 am zweiten Fastenwochenende.

Hoffnung und Frieden

Kathi hatte ihre Liedauswahl unter das Motto „Hoffnung singen“ gestellt. Gleich am Anfang des Workshops nahm sie Bezug auf den Irankrieg. Viele von uns hatten das noch gar nicht mitbekommen. Wir kamen fröhlich vom Frühstück und waren gut eingesungen und dann so eine Nachricht: Wieder ein Krieg, wieder eine Krise, die sich zuspitzt.

In der Liedertankstelle gibt es mehrere Songs zum Thema Hoffnung und das „Lied für den Frieden“ von Dietmar Fischenich. Letzteres war auch Bestandteil des Programms am Wochenende. Jürgen erzählte auch von dem Bedürfnis seines Chors nach Ausbruch des Ukraine-Kriegs, der nun schon vier Jahre tobt, ein Friedenssingen zu organisieren. Einfach auch um das irgendwie verarbeiten zu können.

Wenn Euch also danach ist: Es gibt immer genug Anlass für den Frieden zu singen.