
Foto: Uganda Kinderhilfe – Stefan Bornschlegel
Regensburg. Über 300 Besucherinnen und Besucher sind am 3. Advent in die Pfarrkirche St. Bonifaz zum Benefizkonzert „… das andere Adventssingen“ gekommen. Vier Gruppen spielten einen musikalischen Mix aus Mundart-Pop, moderner Kirchenmusik und Christmas-Klassikern, verbunden durch Texte von Pater Christian Liebenstein. Dabei kamen rund 2.700 Euro Spenden für die Uganda Kinderhilfe Regensburg e.V. zusammen.
Musikalischen gestalteten rund 60 Musikerinnen und Musiker aus vier stilistisch klar unterscheidbare Gruppen das Konzert. Aus der gastgebenden Pfarrgemeinde war der Projektchor St. Bonifaz zu hören. Unter der Leitung von Elisabeth Wenninger reichte das Programm von adventlichen Liedern wie „Es wird scho glei dumpa“ bis zum international beliebten „Feliz Navidad“. Für aktuelle Klänge stand die Regensburger Gruppe ConTakt, die moderne Kirchenmusik und Songs aus der Christlichen Popularmusik präsentierte. Mit eigener Handschrift brachte Wirma Chenso bairische Mundart-Songs in die Kirche. Als Gastgruppe bereicherte der Mitarbeiterchor aus dem Haus des Guten Hirten, Schwandorf den Abend: Die Formation um Katja Schäffer schlug klanglich eine Brücke zwischen Afrika und Europa. Zwischen den musikalischen Beiträgen sorgten verbindende Texte von Pater Christian Liebenstein – Seelsorger für die Katholische Landjugendbewegung und die Katholische Landvolkbewegung im Bistum Regensburg – für ruhige Übergänge und eine inhaltliche Klammer
Der Abend war zugleich ein Benefizkonzert. Rund 2.700 Euro kamen als Spendenergebnis zusammen. Das Geld wird für die Arbeit der Uganda Kinderhilfe Regensburg e.V. eingesetzt. Der Verein unterstützt seit 2004 Straßen- und Waisenkinder in Uganda. Im Mittelpunkt stehen Grundversorgung, ein sicheres Zuhause und schulische Bildung, ergänzt durch Projekte in den Bereichen Schule, Ausbildung und Wasser. Ziel ist, den Kindern langfristige Perspektiven zu eröffnen.
Das Publikum dankte am Ende mit langem Applaus und sehr positiven Rückmeldungen sowohl zur musikalischen Vielfalt als auch zur spürbaren Gemeinschaft, die das Konzert getragen hat.